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4. Dein ist mein fünftel Herz! (2 Wochen)

Nachdem Finn von der Party getürmt war und mich unglücklich zurück gelassen hatte, war ich davon überzeugt, es sei besser allein zu bleiben. Ich hatte schon ganz recht gehabt, als ich mich nur auf die Suche nach einem reichen Sim gemacht hatte, der mir nicht mehr als sein Geld bedeutete. Nun saß ich auf meinem Scherbenhaufen und war todunglücklich.

Constance bemerkte meine schlechte Stimmung natürlich sofort. "Katie, nimm's nicht so schwer. Finn wird es bestimmt noch merken, wie toll du eigentlich bist. Und immerhin hast du ihm die Wahrheit gesagt." Sie setzten sich.

"Worüber?", fragte da Hal, der ja noch völlig ahnungslos war.

"Über meine Recherche", kommentierte Constance. "Ich wollte doch einen Artikel über Finn schreiben und nun ist er sauer auf Katie, weil sie es ihm nicht eher gesagt hat."  Ganz so einfach war es allerdings nicht, aber Hal brauchte ja auch nicht alles zu wissen.

"Vergiss ihn", war dann auch gleich Hals fachmännischer Rat. "Wir Männer sind bei so was auch immer schnell im vergessen. Bestimmt hat er dich schon vergessen, also leg den Typen ad Acta und such dir neue Freunde. Die Welt ist voll davon."

"Hal!" Constance blickte ihn vorwurfsvoll an.
 

"Nein, er hat recht. Ich muss Finn vergessen und da ich eh nicht mehr mochte als andere auch, suche ich mir einfach einen anderen gut aussehenden Sim, der mich beschenken darf."

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Mein Geburtstag rückte immer näher wie mir bei einem Blick in den Spiegel bewusst wurde. Am Mittwoch war es dann soweit und ich rief einige Bekannte an, um mich abzulenken. Eine kleine Party würde mir ganz gut tun, um Finns Abfuhr zu vergessen. Die Party war bereits im vollen Gange als es plötzlich an der Tür klingelte.

Constance eilte zur Tür. "Ich mach auf! Das wird mein Geschenk für dich sein!"

Sekunden später glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. In der Tür stand Ben, einer meiner Exfreunde aus der Schulzeit. "Ben?!", rief ich verwirrt und erfreut zugleich. "Wie kommst du denn hier her und was machst du hier?"

"Deine Freundin hat mich angerufen und mich eingeladen. Ich bin hier, um deinen Geburtstag zu feiern," lächelte er und umarmte mich intensiv "Außerdem hoffe ich, dass wir uns noch so gut verstehen, wie damals."

Ich wurde rot und lächelte zurück. "Das wäre schön. Wie lange kannst du bleiben?"

"Nur ein paar Stunden, aber wenn du mir sagst, dass ich für immer bleiben soll, dann kennst du meine Antwort."

"Lass uns nicht an morgen denken. Heute feiere ich erstmal Geburtstag und den Beginn eines neuen Lebensabschnittes." 

Während Ben und ich tanzten und ich für einen Moment meinen Kummer vergaß, erschien unbemerkt Finn an der Tür.

"Happy Birthday", murmelte Ben und küsste mich sanft. In Erinnerung an die alte Zeit erwiderte ich den Kuss - ich war ja frei und ungebunden und einen Moment lang wünschte ich mir, er würde bleiben.

"Wie ich sehe hast du dich ja schnell getröstet", fuhr Finn plötzlich dazwischen. "Beste Glückwünsche zum Geburtstag!"

Wütend stellte er die Blumen ab und verschwand.

"Finn, warte!", rief ich hinterher und drängte mich durch die Menge. "Finn!" Kurz vor der Tür holte ich ihn ein. Es ist nicht das, wonach es aussieht. Ben ist nur ein alter Freund von früher..."

"Ich will deine Erklärungen nicht hören. Ich hätte es besser wissen müssen, aber ich bin froh, dass mir jetzt endgültig die Augen geöffnet wurden. Ich wünsch dir alles Gute für dein weiteres Leben - mit mir wirst du es nicht verbringen."

Er verschwand und ich blieb allein zurück. "Verdammt, verdammt, verdammt!"

"Katie?", rief da Ben leise. Als er sah, wie traurig sie war meinte er: "Ich nehme an, du bittest mich nicht zu bleiben."

Leicht schüttelte ich den Kopf.

"Dann sollte ich besser gehen, bevor es mir zu schwer fällt. Happy Birthday."

So richtig begeistert war ich über mein Geburtstagsdesaster natürlich nicht. Dennoch täuschte ich Fröhlichkeit vor und pustete brav meine Kerzen aus.

Die anderen sollten von meiner Stimmung nicht runter gezogen werden. Trotzdem zog ich mich recht schnell zurück und ließ die anderen alleine weiter feiern. Das Ergebnis war übrigens, dass alle total begeistert waren. Hatten die eine andere Party erlebt?

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"Finn stand auf einmal in der Tür", berichtete ich Constance als die Party vorbei war. . "Ich glaube er hatte mir verziehen und ich habe alles zerstört."

"Glaubst du das wirklich?", fragte Constance mich. "Ich denke eher, er wollte Frieden mit dir schließen."

"Ist das nicht das selbe?"

"Wie auch immer. Ich habe hier noch etwas für dich, was ich dir gestern Abend nicht mehr geben konnte. Ich dachte, es tut dir eventuell ganz gut." Constance überreichte mir einen Umschlag. "Es ist eine Reise - ein Wochenende in Frankreich. Ich hoffe, es gefällt dir."

"Constance, was soll ich sagen? - Das ist genau das, was ich jetzt am Meisten brauchen kann. Ich bin dir sehr dankbar." Wir umarmten uns und sie tröstete mich eine Weile.

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Am nächsten Abend machte ich mich alleine auf den Weg in die Stadt der Liebe. Frankreich war dank des tollen Geschenks nun kein Traum mehr, sondern pure Realität. Vielleicht würde ich dort etwas Ablenkung finden? Und reiche Sims liefen doch bestimmt auch gerne an anderen Orten als zu Hause rum? Ich beschloss jedenfalls, dass ich es richtig krachen lassen würde.

Frühs angekommen machte ich mich direkt auf zum Markt und wurde gleich vom ersten Franzosen, den ich traf mehr als freundlich begrüßt - ich glaube L'amour fiel mehr als einmal in dem Gespräch und so verabredeten wir uns für den Abend. Champs les Sims schien ein guter Ort für die Liebe zu sein.

So beschaute ich mir einige Sehenswürdigkeiten und traf Elliot auf dem Markt wieder. Er brachte mich in sein Geschäft, wo er auch gleich über mich herfiel. In dem Moment genoss ich die Umarmung, auch wenn sie nicht vergleichbar mit dem war, was ich mir wünschte. Ich hatte ihm dennoch eindeutige Signale gesendet, denn es tat gut von jemandem begehrt zu werden.

Doch als er mich ins Zelt zog kam mir Finn wieder ins Gedächtnis und ich bekam ein schlechtes Gewissen. Schnell schob ich ihn weg und rappelte mich auf.

"Nicht mal hier in Frankreich, mehrere 1000 Meilen weit weg, kann ich ihn vergessen...", murmelte ich vor mich hin und machte mich ohne große Verabschiedung auf zum Hotel.

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Die nächste Zeit ging ich anderen aus dem Weg, um komplett Abstand zu nehmen, denn jeder Flirt machte meine Gefühlslage nicht besser sondern schlimmer. Aber als ich am dritten Tag wieder auf dem Markt erschien und Gaston in die Arme lief dachte ich mir, dass es auf einen weiteren Versuch doch nicht mehr ankäme und ich ließ seine Annäherungsversuche erstmal zu.

Ein charmanter junger Sim, das musste ich zugeben und so legte ich mein Veto auch nicht ein, als er mich küsste.

Doch als er davon anfing, ich solle doch nach Champs les Sims ziehen und seine Konkubine werden (schließlich sei er verheiratet und das hätte ich ja gewusst und billigend in Kauf genommen), fiel mir der Abschied plötzlich sehr leicht. 

Mein Schock musste mir ins Gesicht geschrieben gewesen sein, denn er hielt mich nicht auf.

Und so machte ich mich wieder auf den Heimweg, ganz und gar nicht so erholt, wie ich wollte, aber fest entschlossen genau das zu sein, wenn ich wieder zu hause ankäme.

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Ich brauchte wieder eine Runderneuerung, um bereit für neue Aufgaben zu sein. Eine neue Frisur war also dringend nötig.

Nach der Behandlung im Wellnesscenter fühlte ich mich gleich viel besser. Und ich konnte mir nichts vorstellen, was diesen Zustand ändern sollte, doch dann traf ich urplötzlich Finn.

Wir standen uns eine kurze Weile gegenüber, doch als ich ihn begrüßen wollte, winkte er ab und ging davon. Mir war wieder zum heulen. Verdammt, so toll war er doch auch nicht und nicht einmal Geld hatte er. Da konnte ich es mir doch gar nicht leisten ihn zu lieben und doch musste ich mir eingestehen, dass das der Fall war.

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Als ich nach Hause kam war Constance arbeiten, aber Hal traf ich im Wohnbereich.

"Na, wie war dein Ausflug. Deine neue Frisur steht dir übrigens sehr gut", grinste er und wollte mich wohl aufmuntern.,

"Ja, das Wellnessprogramm war eine gute Idee, aber dann habe ich Finn getroffen", erzählte ich ihm. "Obwohl getroffen übertrieben wäre. Er hat sich einfach abgewandt und ist auf und davon." Ich setze mich zu Hal auf die Couch.

"Komm her", flüsterte er mitleidig und nahm mich in die Arme. "Du wirst den Dummkopf vergessen, weil er dich nicht verdient... er weiß ja gar nicht, wie... toll du bist." Er drückte mich näher an sich. Eigentlich hätte ich hier schon abblocken sollen, aber es fühlte sich so gut an, in dem Arm eines Mannes zu sein, der schätzte, was er hatte. Irgendwas kam über mich, denn ich wandte mich ihm zu und sah ihm tief in die Augen. Dann küssten wir uns.

"Ich wollte dich schon immer", flüsterte Hal.

In dem Moment waren mir die Konsequenzen egal. Ich brauchte die Bestätigung, dass ich so toll war, wie ich mir selbst immer einredete und wenn Hal mir dieses Gefühl kurzzeitig vermittelte sollte mir das nur recht sein. Immerhin war ich ungebunden.

Während mir all dies im Kopf herum ging küsste ich ihn erst sanft und dann stärker. Hal versteifte sich kurz, erwiderte dann aber meine Annäherung.

Als plötzlich die Haustür aufging und Constance nach Hause kam fuhren wir zwei auseinander, als hätten wir uns verbrannt. Ich sprang auf und ging auf Abstand, so weit es möglich war und genoss es innerlich, wie er ein wenig verwirrt und schockiert aussah, denn es zeigte mir, dass ich doch unwiderstehlich war. Gleichzeitig fühlte ich mich schlecht, verdrängte dieses Gewissen aber sofort, weil Constance es mir sofort angesehen hätte. In der kurzen Zeit hatte sie mich verdammt gut kennen gelernt.

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"Ich bin wieder da!", rief Constance und kam ins Wohnzimmer. "Ach, ihr seit ja beide hier." Sie blickte auf Hal und dann auf mich. "Ist alles in Ordnung?"

Als Hal zu Erklärungen ansetzte, rief ich schnell. "Ich habe Finn getroffen, das hat mich ganz schön mitgenommen. Ich hab Hal gerade erzählt, dass er ohne ein Wort einfach weitergegangen ist."

"So ein Schuft", murmelte Constance. "Du brauchst unbedingt ein Date!", meinte sie dann und Hal und ich zuckten zusammen. "Hal, kennst du nicht  jemanden, mit dem wir Katie verkuppeln könnten?"

"Na ja, ich habe da einen Kollegen...", meinte Hal lahm und hob die Schultern.

"Gut, den nehmen wir", beschloss Constance, ehe ich auch nur daran denken konnte zu widersprechen.

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Die nächsten Tage verliefen recht ereignislos, wenn man bedenkt, dass Hal und ich uns nur das nötigste miteinander beschäftigten. Constance fiel das allerdings nicht auf. Sie war nun regelmäßig unterwegs, um eine neue Story für ihren angestrebten Pusimsler-Preis zu finden. Es kam jedoch so, dass Hal und ich uns am Mittwoch Abend auf dem Sofa vor dem Fernseher wieder fanden. Als sei es das Natürlichste der Welt kuschelten wir uns aneinander und schauten fern.

Dabei streifte ich zufällig seine Brust und von diesem Moment an war der Film vergessen.

"Hal, was tun wir? ... Das ist nicht richtig...", murmelte ich zwischen Küssen.

"Ich weiß, aber ich kann nicht von dir ablassen...", antwortete er, als es von der Tür her räusperte.

"Gut, dass ich das jetzt auch weiß", schniefte Constance und drehte sich auf dem Absatz um.

Hal sprang sofort auf. "Constance, das ist nicht so, wie du denkst..."

"Ach, sei doch ruhig. Ich hab es doch genau gesehen... Erklär mir jetzt nicht, warum ich jetzt was anderes denken sollte!" Sie ließ ihn stehen.

Hal ließ sich wieder auf das Sofa plumpsen, und als ich ihn betrachtete wunderte ich mich plötzlich, was mich zu solchen Taten getrieben hatte. Er war nicht mehr interessant für mich. Der ganze Charme war verflogen.

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Freitag war es dann soweit: Ich hatte mir fest vorgenommen endlich wieder zu alter Form aufzulaufen und meine Jagt nach dem superreichen Supersim fortzuführen. Mein neuester Kandidat war also George Dean, der Chef von Hal. Ein Hauptkommissar also. Sehr gut. George und ich trafen uns im Restaurant in der Stadt und aßen meine Leibspeise Nudeln mit Käse. Dabei blickten wir uns öfter tief in die Augen und ich hatte ein wirklich gutes Gefühl bei dem Sim. Das konnte was werden.

"Was geht dir im Kopf herum?", fragte mich George, während ich über den Abend nachdachte.

"Ich habe nur gedacht, dass dies ein sehr nettes Date ist und ich bin froh mit dir hier zu sein."

"Das Vergnügen ist ganz auf meiner Seite. Was kann ein Mann sich mehr wünschen als in Begleitung einer schönen Frau an diesem herrlichen Abend essen zu gehen."

"Nun, ich wüsste da was..", lächelte ich und bald darauf waren wir am Fluss und gingen spazieren.

Plötzlich blieb George stehen und fasste sanft meine Hand.

Nachdem er einen Kuss darauf gedrückt hatte und mich danach gleich noch mal geküsst hatte, flüsterte er: "Ich würde diesen schönen Abend gerne wiederholen..."

Ich war gerührt von soviel Charme und Zurückhaltung. Nachdem ich in Frankreich und vor allem mit Hal eher durchwachsene Erfahrungen gemacht hatte, war George eine willkommene Abwechselung. Ich setzte gerade zu einer flötenden Erwiderung an, als mein Blick auf eine Gestalt einige Meter entfernt fiel.

Mein Entsetzen muss mir im Gesicht gestanden haben, denn George ließ mich los und bat mich um Verzeihung, falls er zu aufdringlich geworden war.

"Aber nein, George, keinesfalls. Ich habe mich nur gerade an jemanden erinnert, den ich noch dringend sprechen muss. Ich würde mich freuen, wenn wir unser Date mal wiederholen, aber jetzt muss ich dringend weg."

Ich drehte mich um und rannte förmlich zur Straße, die plötzlich so weit entfernt zu sein schien. Zu weit, wie ich feststellte, als ich Finn rufen hörte.

"Was für eine filmreife Vorstellung", höhnte er und klatschte ein paar mal.

Ich drehte mich um und sah erleichtert, dass George in eine andere Richtung verschwunden war. "Was willst du?", fragte ich eisig. "Ich dachte, wir würden unsere Zukunft nicht gemeinsam verbringen und doch tauchst du ständig auf."

"Sagen wir mal so: Ich habe mich für ein neues Forschungsobjekt entschieden." Er kam näher. "Aus irgendeinem Grund kann ich nicht von dir lassen und ich will herausfinden, wo die Wurzel des Übels liegt."  Er nahm mich in die Arme und ich seufzte wohlig auf.

"Wie ich sehe geht es dir ähnlich. Was also treibt dich dazu, die anderen Männer auch nur anzusehen, Katie?"

"Ich will dich vergessen"; schniefte ich und drückte ihn an mich. "Aber ich schaffe es nicht."

"Das musst du jetzt auch nicht mehr, denn ich werde bleiben, bis ich weiß, welches Spiel du wirklich spielst."

"Ich spiele doch nicht..."

"Schhht!", flüsterte er und küsste mich leidenschaftlich. "Ich werde ab sofort bei dir wohnen, nur zu deiner Info."

"Aber..."

"Kein aber." Der nächste Kuss folgte. "Und nun lass uns nach Hause fahren und den Abend gebührend feiern."

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Zu Hause angekommen waren wir schneller oben im Schlafzimmer als ich begreifen konnte was vor sich ging. Ich wusste nur eins: Ich war genau da, wo ich sein wollte und welche Gründe Finn dafür hatte hier zu sein, war mir jetzt gerade so was von egal. Doch statt kuscheln gab es nach dem Akt nur eine kalte Dusche. "Ich schlafe auf dem Sofa, bis wir das Haus erweitert haben", erklärte Finn und verschwand.

Geschockt und traurig über die Ereignisse lag ich noch lange wach.

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Nachdem Constance sich in Schweigen hüllte und unsere Entschuldigung abblockte ließ sie am Samstag eine Bombe platzen.

"Ich gehe nach China", sagte sie und blickte Hal und mich entschieden an. "Nicht für immer natürlich, aber ich muss einige Zeit allein sein. Ich kann euch gerade nicht um mich haben und das Jobangebot ist wirklich verlockend."

"Constance.." begann Hal und sah wirklich zerknirscht und traurig aus. "Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was über uns gekommen ist."

Sie winkte ab. "Ich will nichts darüber wissen."

"Wie lange wirst du weg sein?", fragte ich

"So lange, bis ich  weiß, wie mein Leben weiter gehen soll," war Constances Antwort. 

Ich nickte traurig, denn mir war klar, dass Constance sehr lange fortbleiben würde und unsere Freundschaft seit dem gestrigen Abend ebenfalls vorüber war.

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Am Sonntag Morgen bauten Hal und Finn das Haus um, während ich mich in der neu gegründeten WG - ohne Constance, dafür aber mit Finn - irgendwie nicht mehr wohl fühlte. Ich schob meine Übelkeit und meine plötzliche Erschöpfung auf die schnelle Veränderung meiner Lebensumstände. 

Dann klingelte es an der Tür und Ben trat Sekunden später ein.

"Ben, was machst du denn hier? Wolltest du nicht abreisen?", fragte ich ihn erstaunt.

"Katie, manche Dinge ändern sich nie, aber ich weiß, dass ich immer noch Gefühle für dich habe und ich bitte dich mir eine neue Chance zu geben."

"Stell dich hinten an", knurrte Finn, der in diesem Moment hereinkam. "Aktuell ist Katie anderweitig beschäftigt."

"Ich werde um sie kämpfen!", bekräftige Ben sein Anliegen und sah Finn herausfordernd an.

Der erwiderte kalt den Blick und meinte: "Gut, in Ordnung. Willst du nicht hier einziehen, dann werden wir sehen, wer den Sieg davon trägt." Ihm war keine weitere Gefühlsregung anzusehen. "Wir bauen so wie so gerade um. Ein Zimmer mehr oder weniger macht auch nicht mehr Arbeit."

In dem Moment hörten die beiden Streithähne Brechgeräusche aus dem Bad.

Sofort war Ben bei mir, während Finn abwartend stehen blieb.

"Katie, geht's dir gut?", fragte Ben besorgt.

"Es geht schon wieder..:", murmelte ich und rappelte mich auf. In Hintergrund hörte ich Finn leise höhnisch lachen.

"Man könnte ja meinen, du bist schwanger, so wie du aussiehst", grinste Ben und war über den Witz sichtlich erheitert. Ich wurde blass und das höhnische Lachen erstarb augenblicklich.

Konnte das sein? War ich schwanger?

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Aufgabe 4 ist damit abgeschlossen. Es hat sich ja einiges getan in den zwei Wochen und ich bin gespannt darauf, wie sich die neue Situation entwickeln wird. Ich wohne nun also mit drei Männern und wahrscheinlich schwanger auf einem Grundstück.

Bis dann, Eure Katie *E>*

                                                

Aufgabe 1
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Aufgabe 2
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Aufgabe 3
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Aufgabe 4
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Aufgabe 6
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